Terrassen Ratgeber

 

A B C D E G I K R S T U W
Ahorn - Acer spp

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Botanische Bezeichnung Acer spp., Familie - Aceraceae
Weitere Handelsnamen Ahorn Maser, Bergahorn, Feldahorn, Riegelahorn, Spitzenahorn, Vogelaugenahorn, Zuckerahorn (D) - Black Maple, Fiddle Back, Hard Maple, Red Maple, Soft Maple, Soft Silver Maple, Sugar Maple (GB
Vorkommen Europa, Vorderasien, Skandinavien, Türkei, Kaukasus
Eigenschaften Das Holz ist in der Regel geradfaserig, wobei gelegentliche wirbelige oder wellige Verläufe auf radialgeschnittenen Oberflächenattraktiven Riegelwuchs und Gittermuster zeigen. Die Textur ist fein und gleichmäßig. Ahornhölzer weisen eine rahmweiße Färbung mit natürlichem Glanz auf und nehmen bei langsamer Trocknung eine natürliche Bräune an. Die Jahresringe sind durch das dunklere Spätholz als feine Linien zu erkennen. Die Gefäße sind nicht sichtbar, und die häufigen, feinen Markstrahlen bilden auf dem Hirnschnitt hellglänzende Linien. Die Biegefähigkeit ist bei geradfaserigem Wuchs allgemein gut.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes gegen Pilze, Insekten und verschiedene Termiten ist gering, daher ist eine Verwendung in Bereichen mit anhaltender Feuchte zu vermeiden. Dauerhaftigkeitsklasse DK 5.
Verarbeitung Bergahorn eignet sich gut zum Fräsen, Drechseln, Bohren und Schnitzen. Die Bearbeitung beim Zuckerahorn, sowie der Gruppe Hard Maple, ist durch einen unregelmäßigen Faserverlauf und die größere Härte teils erschwert. Alle Ahornhölzer sind gut messer- und schälbar.
Verwendung Innenausbau, Möbel, Musikinstrumente, Küchengeräte, Spielsachen, Drechseln, Pinselstiele, Haushaltsgegenstände, Furniere
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN ACPS für Bergahorn, ACSC für Zuckerahorn
Größe Höhe bis 30 m, Ø bis 1,5 m
Gewicht ca. 970 kg/m3 (ungetrocknet) - ca. 500 - 710 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,61 - 0,63 g/cm3
Zugfestigkeit 80 - 140 N/mm2
Druckfestigkeit 46 - 62 N/mm2­­
Biegefestigkeit 85 - 135 N/mm2
Schwindmaß 0,10 - 0,20 % % (radial) - 0,22 - 0,30 % % (tangential)
Bangkirai - Shorea spp.

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Botanische Bezeichnung Shorea spp., Familie - Dipterocarpaceae
Weitere Handelsnamen Balau, Yellow Balau (Malaysia), Selangan batu No. 1 (Sabah)
Vorkommen Südostasien - Philipinnen bis Java
Eigenschaften Das überwiegend homogene Holz ist gelblichbraun (häufig olivbraun), von mittlerer bis grober Textur und hoher Dichte.Es ist auf Quer- und Längsflächen durch helle Linien (Harzkanäle) gekennzeichnet. Bangkiraiholz ist schwer und besitztentsprechend hohe Festigkeitswerte. Die Trocknung verläuft langsam und führt bei Beschleunigung zur Rißbildung und zum Verziehen.
Resistenz Die Widerstandsfähigkeit des Kernholzes gegen Pilze, Insekten und verschiedene Termiten ist gut bis sehr gut, jedoch gegen die Schädlinge im Meerwasser nicht ausreichend. Dauerhaftigkeitsklasse DK 2.
Verarbeitung Das Holz ist gut zu sägen, fräsen, bohren und stemmen.
Verwendung Konstruktionen und Deckung von Brücken, Rampen, Kaianlagen, Turmgestühl, Fachwerk, Schwellen, Waggonböden, Containerböden, Kiel und Spanten schwerer Boote, für säurefeste Behälter und extrem beanspruchte Fußböden, Lauf- und Arbeitsflächen
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN SHBU (für alle Arten der Gruppe Yellow Balau einschließlich Bangkirai)
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,2 m
Gewicht ca. 1.300 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 900 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,93 g/cm3
Druckfestigkeit 76 N/mm2
Biegefestigkeit 124 N/mm2
Schwindmaß 0,16 - 0,19 % % (radial), 0,37 - 0,43 % % (tangential)
BPC Bamboo Polymer Composite Terrassendielen

Aktuell in Deutschland vertriebene Terrassendecks aus BPC bestehen ca. zu 60 % aus Bambus, zu 30 % aus HDPE (High Density Poly Ethylen) und zu 10 % aus Additiven. Dieses wird vermischt, extrudiert und anschließend geschliffen.


Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen und ein sehr regenerativer Rohstoff. Verwendet werden fast ausschließlich Bambusfasern die in Kombination mit recyceltem Kunststoff. Speziell als Terrassendiele eignet sich der homogene Werkstoff ausgezeichnet.


BPC-Terrassendielen werden sowohl als Hohlkammer- als auch als Massivdiele in verschiedenen Farben angeboten.

Cumaru - Bagassa guianensis

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Botanische Bezeichnung Bagassa guianensis
Vorkommen Südamerika
Eigenschaften Dass Holz ist gelbbraun bis dunkelbraun. Bei der Trocknung besteht das Risiko der Verformung.
Resistenz Dauerhaftigkeitsklasse DK 1.
Verarbeitung Das Holz lässt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten und schneiden. Bei Verschraubungen und Nägeln ist vorzubohren.
DATEN:
Rohdichte 0,80 g/cm3
Biegefestigkeit 109 N/mm2
Schwindmaß 5,2 % (radial), 3,7 % (tangential)
Douglasie/Oregon Pine - Pseudotsuga menziesii

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Botanische Bezeichnung Pseudotsuga menziesii, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Carolina, Douglastanne, Douglasie, Gelbkiefer, Rotholz (D), Douglas fir, Eastern White Pine, Red Pine, Yellow Pine (GB)
Vorkommen Nordamerika, Mitteleuropa
Eigenschaften Das gelblichweiße Splintholz hebt sich vom hellrötlichbraunen Kernholz ab. Das Holz ist geradfaserig und weist eine mittelfeineund gleichmäßige Textur auf und erkennbare Wachstumsringzeichnung auf. Douglastannen besitzen eine erkennbare Wachstumsring­zeichnung und einen welligen Jahresringverlauf. Bei stärkerer Erwärmung und ungenügender Trocknung kann auf der Oberfläche Harz austreten. Die technische Trocknung bereitet keine Schwierigkeiten.
Resistenz Hervorzuheben sind das gute Stehvermögen und eine für die Verwendung im Außenbau genügende Pilzresistenz.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten. Allgemein sind die gleich guten Verarbeitungs- und Verleimungs-­eigenschaften wie bei Kiefernholz zu erwarten.
Verwendung Spanholz/Spanplatten, Furniere, Konstruktionsholz, Innenausbau, Außenbau, Dockanlagen, Hafenanlagen, Eisenbahnschwellen, Sperrholz, Verschalungen, Zellstoff
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PSMN
Größe Höhe bis 100 m, Ø bis 4,0 m
Gewicht ca. 700 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 500 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,51 - 0,56 g/cm3
Zugfestigkeit 82 - 105 N/mm2
Druckfestigkeit 42 - 68 N/mm2
Biegefestigkeit 70 - 100 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,19 % % (radial), 0,24 - 0,31 % % (tangential)
Edelkastanie

Die Alternative zu Tropenholz

Dieses schwere und stark beanspruchbare Holz mit einem ansprechend unruhigem Faserverlauf, verbreitet ein elegantes Flair. Neben seinem vielfältigen Holzbild bietet es weitere Vorteile wie eine

lange Lebensdauer, überaus hohe Festigkeit und Resistenz gegenüber Pilzbildung und Insekten. Mit der Resistenzklasse 1, der geringen Haarrissbildung und dem mäßigen Quell- und Schwindverhalten wird Ihre Terrasse lange im frischen Glanz erstrahlen. Um seine rötlich braune

Färbung zu erhalten sollte man eine jährliche Pflegebehandlung durchführen.

Garapa - Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris

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Botanische Bezeichnung Apuleia leiocarpa und Apuleia molaris
Weitere Handelsnamen Südamerika / „Apuleia molaris“ überwiegend im Amazonasgebiet, „Apuleia leiocarpa“ hauptsächlich an der Atlantikküste Brasiliens (vom Staat Bahia bis zum Staat Rio Grande)
Vorkommen Brasilien, Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru, Kolumbien, Venezuela
Eigenschaften Splintholz deutlich abgesetzt, 50 - 110 mm breit, blassgelb, Kernholz im frischen Zustand zitronengelb, mit der Zeit hellbraun nachdunkelnd. Faserverlauf gerade bis wechseldrehwüchsig. Farblich wie strukturell überwiegend homogenes Holz von feiner bis mittlerer Textur und hoher Dichte; Holzbild je nach Faserverlauf schlicht bis dekorativ.Geruch: Garapa entfaltet im frischen Zustand einen charakteristischen Mandelgeruch.
Resistenz Sehr gut auch im direkten Erdkontakt. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1-2.
Verarbeitung Garapa hat eine sehr hohe Restfeuchte - ca. 20-25 %. Die Lagerung sollte daher wie folgt erfolgen: nicht lose in der Sonne -die Dielen würden sich sofort verziehen (Dielen zusammengebunden), wenn möglich waagrecht und senkrecht gelattet - damit Luftdazukommt. Aufgrund des langen Transportweges sind die Dielen zum Teil mit oberflächlichem Pilz/Schimmel befallen.Man gibt den Dielen dann Luft und kann diese mit einem Dampfstrahler (nur mit Vorsicht und verminderten Druck sowie genügend Abstand) und Bürste reinigen. Eventuelle Wasserflecken, Abfärbungen von Metallbändern und Farbunterschiede verschwinden unter Einwirkung von UV-Strahlen und Regen nach ca. 1-3 Wochen. Sägen: gut. Hobeln: gut bis mäßig, bedingt durch Wechseldrehwuchs, langsamer Vorschub und geringer Schnittwinkel sind zur Erzielung sauberer Hobelergebnisse empfehlenswert. Werkzeuge stumpfen.
Verwendung Schwimmbadumrandung, Steg, Dachterrassen, Terrassendecks
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN nicht aufgenommen
Größe Ø 60 cm bis 120 cm
Gewicht ca. 1.250 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 790-830 kg/m3 (12% HF)
Rohdichte 0,79 g/cm3
Zugfestigkeit 100 - 135 N/mm2
Druckfestigkeit 63 N/mm2
Biegefestigkeit 150 N/mm2
Schwindmaß ca. 0,23 % % (radial), ca. 0,41 % % (tangential)
Gartenholz

Holz… arbeitet & verändert sich

Wir Menschen umgeben uns gerne mit dem Werkstoff Holz, da wir eine gewisse Vertrautheit spüren, besonders im Garten, aber auch im Wohnbereich.

Ein bisschen Wissen aus dem Holzlexikon ist nötig, um besonders im Außenbereich jahrelang Freude am Holz zu haben Holz ist die Basis vieler unserer Produkte. Wir setzen hierbei unterschiedliche Holzarten ein, um die vielfältigen Vorzüge zu erhalten. Generell werden Hölzer in verschiedene Dauerhaftigkeitsklassen eingeteilt, die man durch eine besondere Behandlung (z. B. die Kesseldruckimprägnierung) positiv beeinflussen kann. Alle Maße sind Circa-Maße. Holz ist abhängig von den klimatischen Einflüssen.


Bei Feuchtigkeit dehnt sich Holz aus, bei Trockenheit gibt es das aufgenommene Wasser wieder ab und zieht sich somit wieder zusammen. Maßtoleranzen bei Holzprodukten sind also Teil der natürlichen Eigenschaften des Holzes und stellen keinen Mangel dar.


NATURPRODUKT „HOLZ“

Sie werden an Ihrem Gartenholz viele Jahre Freude haben. Trotzdem ist dieses Holz auch ein Naturprodukt. So sieht nicht jedes Stück Holz im Farbspiel aus wie das andere. Es kann sogar auch vorkommen, dass auf der Oberfläche von überseeischen Harthölzern stecknadelkopfgroße Löcher auftreten. Dies sind die sogenannten „Pinholes“, kleine Wurmlöcher. Es besteht aber kein Grund zur Sorge, Schädlinge leben nicht mehr darin! Da diese Löcher Teil der natürlichen Optik sind, lassen sie sich bei Harthölzern nicht vermeiden.


HARZAUSTRITTE

Bei Nadelhölzern können weiche oder harte Harzaustritte, sogenannte Harzgallen oder Harztaschen, vorkommen. Sofern diese im Gehbereich auf Bodendielen oder an optisch wichtigen Stellen auftreten, können diese zum Beispiel mit einem im Fachhandel erhältlichen Entharzer entfernt werden. Trockenes Harz entfernen Sie am besten mit einem Stechbeitel.


OBERFLÄCHE

Äste gehören zu dem Charakterbild. Unsere heimischen Nadelhölzer neigen zu einem lebhaften Astbild, wobei das Astbild der Kiefer deutlicher ist als das der Fichte. Ein sichtbares Auftreten stellt daher ebenso keine Mangelerscheinung dar wie auch Risse in den Ästen (gemäß DIN 4074).


IMPRÄGNIERSALZE

Bei der Kesseldruckimprägnierung werden zum Schutz der Holzoberfläche Salze in das Holz gepresst. Diese lmprägniersalze reagieren mit Holzinhaltstoffen und können an einigen Stellen „ausblühen". Im Laufe der Zeit verblassen diese ungefährlichen, grünlichen Salzkristallisierungen.

 

FARBSPIELE

Holz ist ein Naturprodukt, daher ist es unumgänglich, dass unterschiedliche Partien unterschiedliche Farben aufweisen. Aber auch auf einem einzelnen Stück Holz entstehen diverse Farbnuancen, welche sich zum Beispiel in der Pigmentierung des Holzes begründen. Schließlich gleichen sich die Stellen jedoch farblich an.


DUNKLE STELLEN

Die Markröhre, die den Baum durchzog, ist für die dunklen Stellen auf der Holz-oberfläche verantwortlich. Neben Ästen und charaktervollen Maserungen gehören auch diese Erscheinungen zum Naturwerkstoff Holz und sind besonders bei Nadelhölzern nicht auszuschließen. Ihr Auftreten bedeutet keinen Mangel (gemäß DIN 4074).


STOCKFLECKEN

Verfahrensbedingt wird bei der Kesseldruckimprägnierung viel Wasser in das Holz gepresst. Hierbei kann es besonders in der warmen Jahreszeit bei frisch imprägniertem und somit feuchtem Holz zu Schimmelbefall und Stockflecken kommen. Da dies jedoch nur oberflächlich ist, beeinträchtigt es die Qualität des Holzes nicht. Nach dem Trocknen des Holzes können diese mit einem Tuch oder einer Wurzelbürste entfernt werden.


RAUE STELLEN

Wir fertigen mit größtmöglicher Sorgfalt, damit Sie ein hochwertiges Produkt erhalten. Doch auch modernste Technik und hochwertige Hobel und Fräser können, insbesondere an Rundungen und Kappschnitten, in Astbereichen oder bei quer verlaufenden Bearbeitungen, das Auftreten von rauen Stellen nicht verhindern! Diese Stellen können Sie gegebenenfalls eigenhändig nacharbeiten.


SPANNUNGSRISSE

Klimatische Einflüsse und die dadurch bedingte Aufnahme und Abgabe von Wasser sind für die Dimensionsveränderung von Holz verantwortlich. Dieses ist eine natürliche Erscheinung des Werkstoffes Holz und kann daher von uns bei der Herstellung nicht ausgeschlossen werden. Die Veränderung stellt keinen Mangel dar.

Ipe

Wenn Sie sich für Ipé entscheiden, haben Sie schon gewonnen. Denn es ist robust, resistent gegenüber Witterung und Insekten, frei von Schimmelbildung und arm im Verzug. Eine beinahe lebenslange Entscheidung, denn Ipé wird in der Resistenzklasse 1 eingestuft und hält somit mindestens 25 Jahre. Da Holz ein Naturprodukt ist, was mit der Umgebung reagiert, ist es nicht auszuschließen, dass das Holz nach einer bestimmten Zeit eine graue Patina erhält. Diese kann wenn sie nicht erwünscht ist, einfach durch Nachbehandeln entfernt werden und schon erstrahlt Ihre Terrasse wieder im neuen Glanz. Auch nach dem Fällen des Baumes arbeitet das Holz weiter und verzieht sich geringfügig. Dies wird durch die Produktionsvorgänge stark eingegrenzt, sodass der Verzug nach dem Verschrauben beinahe

nicht mehr vorhanden ist.

Ipé ist eines der härtesten natürlich vorkommenden Laubhölzer der Welt. Es verbindet eine elegante hellbraune Farbe mit einer ausgezeichneten Härte und Dauerhaftigkeit. Das überaus robuste Holz kann ohne Einsatz von Ölen, Lasuren oder anderer chemischer Oberflächenbehandlungen verarbeitet werden. Nicht umsonst ist das aus dem nördlichen Südamerika stammende Laubholz zu den beliebtesten Terrassenhölzern geworden. Sie werden lange Freude an Ihrer Terrasse haben, denn es ist von Natur aus resistent gegen Insekten und Pilzbefall und mit einer Resistenzklasse von 1, sind dies mindestens 25 Jahre .

Iroko - MILICIA excelsa

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Botanische Bezeichnung Milicia excelsa, Familie - Moraceae
Weitere Handelsnamen Abang, Kambala, Mokongo, Moreira, Mvule, Odum, Amoreia, Chamfutu, Semli, Rokko, Lusanga
Vorkommen Afrikanische Waldländer - Angola, Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Kongo, Liberia, Mozambique, Nigeria, Zaire
Eigenschaften Das blasse Splintholz hebt sich deutlich vom gelbbraunen Kernholz ab, das zu einem tieferen Braun reift. Der Faserwuchs ist für gewöhnlich wechseldrehwüchsig und manchmal unregelmäßig. Die zerstreuten Poren bilden im Querschnitt ein geflochtenes Netz, im Radialschnitt geben sie dem Holz ein gestreiftes Aussehen. Das Holz ist sehr hart, dicht, fest und dauerhaft. Die natürliche wieauch die technische Trocknung ist ohne Schwierigkeiten durchführbar.
Resistenz Irokoholz ist besonders widerstandsfähig gegen Pilzbefall und einigermaßen dauerhaft gegen Insekten und Termiten. Desweiteren ist das Holz witterungsfest. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1-2.
Verarbeitung Irokoholz ist messerbar und gut quer zu bearbeiten. Verleimungen, Nagelungen und Verschraubungen sind von guter Haltbarkeit. Für die Bearbeitung sind bestückte Werkzeuge erforderlich, wie bei Teak oder Afzelia. Einlagerungen von Kalziumkarbonat können das Sägeblatt beschädigen, bei der Arbeit mit dem Handhobel ist mit schnellem Stumpfen zu rechnen.
Verwendung Möbel, Innenausbau, Außenbau, Furniere, Parkett, Konstruktionsholz, Bildhauerei, Schnitzerei, Drechseln, Türen, Tore, Parkbänke, Treppen, Tische, Bootsbau, Wagnerei
FSC nicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN MIXX
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,5 m
Gewicht ca. 1000 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 620 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,55 - 0,85 g/cm3
Zugfestigkeit 75 - 85 N/mm2
Druckfestigkeit 50 - 70 N/mm2
Biegefestigkeit 90 - 120 N/mm2
Schwindmaß 0,13 - 0,19 % % (radial), 0,25 - 0,28 % % (tangential)
KDI - Kesseldruckimprägniert

„Kdi“ ist die Abkürzung für Kesseldruckimprägnierung. Bei diesem Verfahren wird mit Hochdruck eine Imprägnierung (Imralit-CCO) in den Kern des Holzstückes gepresst. Nadelhölzer (z.B. Fichte, Tanne, Kiefer) haben eine geringe natürliche Dauerhaftigkeit. Durch eine Kesseldruckimprägnierung mit Holzschutzmitteln oder Wachsen wird die Dauerhaftigkeit jedoch deutlich verbessert.

Da z.B. Kieferndielen einen mehr oder minder großen Splitanteil besitzen, kann eine sogenannte Vollzelltränkung die ansonsten niedrige Dauerhaftigkeit deutlich verbessern.


Für Mensch und Tier ist mit Kdi behandeltes Holz nach der Fixierung der Salze unbedenklich. Es schützt Ihr Gartenholz vorbeugend gegen holzzerstörende Pilze, Insekten, Witterungseinflüsse, Moderfäule (nach DIN 68800) und ist nicht auswaschbar.


Ihre Terrassendielen müssen nicht zwingend behandelt werden, nach einigen Monaten empfiehlt es sich aber ein Terrassenöl aufzutragen, um Ihrer Terrasse eine wasserabweisende Oberfläche zu geben und um dem vergrauen der Dielen durch den UV-Schutz vorbeugen.

Kebony

Die Kebony Technologie wurde in Norwegen entwickelt und ist ein umweltfreundliches, patentiertes Verfahren, das die Eigenschaften von nicht-dauerhaften Weichhölzern durch eine bio-basierte Flüssigkeit aufwertet. Als Ergebnis wird die Zellstruktur des Holzes permanent verändert und erhält Premium-Eigenschaften.

Kebony ist ein sehr hartes, dauerhaftes und nachhaltiges Holz (FSC/PEFC Produkte) mit der Ästhetik und der Performance der besten tropischen Harthölzer. Es erfordert ein Minimum an Wartung und hat geringe Lebenszykluskosten.

Geeignet für interne und externe Anwendungen, die hohe Leistung gekoppelt mit Ästhetik voraussetzen, ist Kebony astrein und in charakterstarker astiger Kiefer erhältlich.  

Kiefer - Pinus sylvestris

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Botanische Bezeichnung Pinus sylvestris, Familie - Pinaceae
Weitere Handelsnamen Föhre, Forche, gemeine Kiefer, Igarka Kiefer, Polnische Kiefer, Nordische Kiefer, Sibirische Kiefer (D), Scots Pine, Baltic Redwood, European Redwood (GB)
Vorkommen Europa, Nordwestsibirien, Nordamerika
Eigenschaften Der asthaltige Stamm besitzt ein leicht harziges Kernholz von rotbrauner Farbe, das sich vom blasseren Splintholz abhebt. Die Textur variiert, abhängig vom Standort, von fein bis grob. Die Harzkanäle und Jahresringe sind deutlich sichtbar. Das Holz ist weich, biegsam, leicht spaltbar, sehr harzreich und schnell nachdunkelnd. Die Trocknung verläuft zügig und ohne spezifische Schwierigkeiten, nur bei zu scharfer technischer Trocknung ist besonders der Splint durch eine feine Rißbildung gefährdet. Das Stehvermögen von geradfaserigen Qualitäten ist meist gut und gleicht dem von entsprechend strukturiertem Fichtenholz.
Resistenz Das feuchte Splint des Kiefernholzes ist gegen Bläuepilze besonders anfällig, wodurch aber die Festigkeit nicht beeinträchtigt wird. Das Kernholz st überwiegend mäßig resistent gegen den Befall durch holzzerstörende Pilze. Kiefernsplint ist gut tränkbar, Kernholz dagegen sehr schwer. Dauerhaftigkeitsklasse DK 3-4.
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, schälen, messern, sägen und hobeln. Kiefernhölzer haben guten Nagel- und Schraubenhalt und bieten zahlreiche Möglichkeiten zur Oberflächenbehandlung.
Verwendung Türen, Fenster, Schiffbau, Waggonbau, Wasserbau, Brückenbau, Papier Zellstoff, Möbel, Innenausbau, Außenbau, Telefonmaste, Konstruktionsholz, Grubenstempel, Drechseln, Spanholz/Spanplatten, Furniere. Aus dem Harz wird Terpentin gewonnen.
FSC leicht erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN PNSY
Größe Höhe bis 50 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 800 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 490 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,52 g/cm3
Zugfestigkeit 99 - 105 N/mm2
Druckfestigkeit 45 - 55 N/mm2
Biegefestigkeit 79 - 100 N/mm2
Schwindmaß 0,15 - 0,19 % % (radial) - 0,25 - 0,36 % % (tangential)
Kiefer KDI

Resistent durch Kesseldruckimprägnierung

Die langsam wachsende Kiefer stammt aus Nord- und Mitteleuropa. Durch den langsamen Wachstumsprozess entsteht ein sehr dichtes und formstabiles Holz. Die Dauerhaftigkeit wird durch das Verfahren der Kesseldruckimprägnierung verlängert. Die Kiefer weist feine bis grobe Äste auf und neigt zu Rissen, schwindet aber kaum und weist eine gute Festigkeit auf. Auch lässt sie sich sehr gut verarbeiten.

Reinigung und Pflege von Terrassendielen

Starke Verschmutzungen sowie Rost- und Wasserflecken können bei Terrassendielen mit einer Messingdrahtbürste oder Schleifpapier entfernt werden. Bei leichten Verschmutzungen verwenden Sie einfach einen Schrubber. Zur Pflege von ölbehandelten Terrassendielen empfiehlt sich eine regelmäßige Behandlung mit speziellen Reinigungs- und Pflegekonzentraten.

Die Farbe des Holzes ändert sich mit der Zeit durch Witterung und UV-Strahlung. Die ursprünglich intensiven Naturfarbtöne weichen

einer natürlich vergrauten Fläche. Diese Vergrauung bei Ihrer Holzterrasse hat allerdings keinen Einfluss auf die Nutz- oder Haltbarkeit. Durch Behandlung mit Spezial-Ölen kann der warme Ton des frischen Holzes jedoch erhalten werden. Die Nachpflege der vorher gesäuberten Fläche muss ein- bis zweimal im Jahr erfolgen. Der ursprüngliche Holzton kann auch bei einer bereits vergrauten Terrasse durch Behandlung mit Entgrauer wiederhergestellt werden.

RPC - Rice Polymer Composite

RPC wird zu ca. 60 % aus Reishülsen, zu ca. 22 % aus Steinsalzen und zu etwa 18 % aus Mineralöl hergestellt. Reisschalen enthalten Cutine (wachshaltige Substanzen), die unter anderem Wasser abweisen.

Terrassendielen aus RPC sind in hohem Maße UV-stabil und wetterfest. Sie sind wasserabweisend, weitgehend unempfindlich gegen Insektenfraß, Pilzbefall, Rissbildung und sehr farb- und formstabil. Das Material ist splitterfrei und damit angenehm barfuß zu begehen. Bearbeitung und Verlegung erfolgen mit denen für die Holzbearbeitung üblichen Werkzeugen.

Stauseeholz - Walaba

In Surinam, einem kleinen Land im Nordosten Südamerikas, wurde zwischen 1960 und 1974 ein Damm errichtet, mit dem der Fluss Suriname zu einem See aufgestaut wurde. Dieser Stausee – nach seinem Erbauer auch Dr.-Blommestein-See genannt – hat heute mit ca. 1.500 km² Fläche etwa die dreifache Größe des Bodensees. Vor der Flutung des Stausees wurde der Urwald nicht gerodet. Der See enthält deshalb eine gigantische Menge qualitativ hochwertigen Holzes. Dieses wertvolle Rohstoffreservoir würde im Laufe der Jahrhunderte ungenutzt verrotten und klimaschädliches

Methan freisetzen. Durch die jetzt erfolgende Nutzung führt man die wertvollen Hölzer einer sinnvollen und langfristigen Verwendung zu und hilft damit, noch intakte Regenwälder unberührt zu lassen. Erstaunlicherweise verbessern sich die Eigenschaften der allermeisten Hölzer durch die lange Unterwasserlagerung. Stauseeholz ist formstabil und haltbar und zudem sind Inhaltsstoffe ausgewaschen, die sonst zu unerwünschten Verfärbungen führen können.

Holzart: Walaba Massaranduba
Einsatzbereich: Terrassendielen Terrassendielen
Oberflächen: beidseitig glatt gehobelt beidseitig französisches Profil
Standard-Dimension: 25 x 145 mm 21 x 145 mm
Längen: 1,8 m bis 6,0 m 1,8 m bis 6,0 m
Tali

Das zentralafrikanische Schwergewicht


Dieses schwere und stark beanspruchbare Holz mit einem ansprechend unruhigem Faserverlauf, verbreitet ein elegantes Flair. Neben seinem vielfältigen Holzbild bietet es weitere Vorteile wie eine lange Lebensdauer, überaus hohe Festigkeit und Resistenz gegenüber Pilzbildung und Insekten.


Mit der Resistenzklasse 1, der geringen Haarrissbildung und dem mäßigen Quell- und Schwindverhalten wird Ihre Terrasse lange im frischen Glanz erstrahlen. Um seine rötlich braune Färbung zu erhalten sollte man eine jährliche Pflegebehandlung durchführen.

Teak - Tectona grandis

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Botanische Bezeichnung Tectona grandis, Familie - Verbenaceae
Weitere Handelsnamen Djatiholz, Teca, Tiek, Java Teak, Siam Teak, Burma Teak, Kyun
Vorkommen Afrika, Zentralamerika, Asien - Burma, Indien, Thailand, Indonesien, Java, Malaysia, Borneo, Philippinen
Eigenschaften Teakhölzer besitzen ein dünnes gelbbraunes Splintholz und dunkles goldbraunes Kernholz, das an der Luft nachdunkelt. Java- und Plantagenteak sind meist heller als Burmateak. Das Holz weist meist einen geraden Faserverlauf bei grober und ungleichmäßiger Textur auf. Teak ist ein mäßig schweres Holz mit Festigkeitseigenschaften ähnlich der Eiche mit gutem Stehvermögen. Die natürliche wie auch die technische Trocknung bereiten keine Schwierigkeiten, wenn die oft sehr ungleiche Anfangsfeuchte der Hölzer beachtet wird.
Resistenz Das Teakholz ist sehr witterungsfest und schwer entflammbar. Die Wiederstandsfähigkeit gegen Pilze, Termitenbefall und verschiedene Chemikalien wie Säuren ist außergewöhnlich hoch. Desweiteren besitzt Teak konservierende Eigenschaften, die eine Korrosion metallischer Beschläge und Verbindungen verhindern. Dauerhaftigkeitsklasse DK 1 (Plantagenholz DK 3).
Verarbeitung Das Holz läßt sich gut von Hand und maschinell bearbeiten, fräsen, drechseln und schnitzen. Desweiteren zeigt das Holz einen guten Klebehalt für geleimte Verbindungen und nimmt viele Oberflächenbehandlungen sehr gut an. Bei Verschraubungen und Nageln ist vorzubohren.
Verwendung Möbel, Kunsttischlerei, Schiffbau, Schiffsausstattungen, Bodenbeläge, Spanholz/Spanplatten, Furniere
FSC schwer erhältlich
DATEN:
Kurzzeichen DIN TEGR
Größe Höhe bis 40 m, Ø bis 1,0 m
Gewicht ca. 1.000 kg/m3 (ungetrocknet), ca. 750 kg/m3 (darrtrocken)
Rohdichte 0,63 g/cm3
Zugfestigkeit
Druckfestigkeit ca. 60 N/mm2
Biegefestigkeit 105 N/mm2
Schwindmaß 0,13 - 0,15 % % (radial), 0,24 - 0,29 % % (tangential)
Thermoholz (TMT Thermally Modified Timber)

Durch Hitzebehandlung (Erhitzung des Holzes auf ca. 160 Grad) des Holzes wird eine höhere Dauerhaftigkeit und ein stark reduziertes Quell- und Schwindverhalten erreicht. Durch die Behandlung verringert sich die Festigkeit des Holzes es wird spröder. Dabei verändert sich die Farbe des Holzes es wird dunkler und gleich-mäßiger im optischen Erscheinungsbild.


Ziel der thermischen Modifikation ist es, die technischen Eigenschaften des Holzes über den gesamten Holzquerschnitt für bestimmte Einsatzzwecke zu verbessern. 


So sorgt die Hitzebehandlung, dass sich auch heimische Hölzer für den Einsatz im Außenbereich eignen, ohne dass nach kurzer Zeit Schäden durch Pilzbefall entstehen. Thermoholz eignet sich jedoch nicht für den tragenden Bereich (keine Zulassung) und sollte auch nit im direkten Erdkontakt verbaut werden.


Thermohölzer (wie auch unbehandelte Hölzer) können von Pilzen und Algen besiedelt werden, diese sind jedoch durch die dunkle Farbe weniger sichtbar


Seit 2012 gibt es ein Qualitätssiegel der Thermoholz-Qualität e.V.

Unterkonstruktion Terrassendielen

Für die Unterkonstruktion wird empfohlen, zumindest die gleiche Resistenzklasse zu verwenden wie die Terrassendiele.

  • der empfohlene Auflageabstand beträgt 40 - 50 cm (in etwa die 20-fache Brettstärke)
  • Dielenabstand des Terrassenbelages mindestens 5 - 10 mm
  • zwischen Unterkonstruktion und Dielen Abstand mindestens 3 mm
  • zwischen Unterkonstruktion und Boden Abstand mindestens 20 mm
WPC - Wood Plastic Composites

Wood Plastic Composites sind Verbundwerkstoffe aus Holzbestandteilen, thermoplastischen Kunstoffen und additiven, Der Holzanteil liegt zumeist bei bis zu 70 %. Gegenüber rechten Hölzern haben WPC-Produkte viele Vorteile. Unter anderem neigen sie nicht zum Reißen und Splittern. Auch sind sie wetterfest und einfach zu reinigen, darüber hinaus garantieren die Hersteller eine hohe Lebensdauer.


Die Biegefestigkeit fällt gegenüber Hölzern geringer aus was beim Aufbau der Terrassen-Unterkonstruktion und der Verlegung zu beachten iadminst. Dankeiner hohen Dichte sind WPC-Produkte gut vor Insektenbefall geschützt. Außerdem erweitert die Einfärbbarkeit der Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoffe den farblichen Gestaltungsspielraum.